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Wieder einisch...

Wieder einisch...

In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt, ob ich an einer Scheib-Blockade leide oder krank sei, weil schon lange kein Text mehr erschienen ist. Nein, nein, es geht mir gut und zu schreiben wüsste ich eigentlich viel. Es blieb aber keine Zeit dafür, oder besser gesagt, ich habe sie mir nicht genommen. Der 1. August-Brunch ist jeweils ein erstes Highlight und braucht unsere ganze Energie. Doch jetzt ist er bereits passé und nur noch eine schöne Erinnerung.

Der Tag startete schon unheimlich lustig und dies dank dem kleinen Fernando. So ein Anlass kann nur mit tollen Helfern auf die Beine gestellt werden - was heisst, dass die ganze Familie mit anpacken muss. So auch meine Schwester. Und weil sie meine Schwester ist, hilft sie jeweils auch frühmorgens im Stall mit. Das Tränken der Kälber war am 1. August eine ihrer Aufgaben. Und Fernando, das ist das kleinste, aber wohl frechste Kalb - so ein richtig kleines Muneli halt. Wir beide haben nach dem Stall noch ein wenig die Zwerziegen "gehätschelt" als Fernando (auf der Suche nach mehr Milch) meine Schwester von hinten anstupste. Also quasi über den Haufen warf, genauer gesagt. So landete der kleine Fernando auf ihr drauf und beide blieben wie erstarrt im Gras liegen. Das war ein Bild, sage ich euch! Ich war mir nicht sicher, ob sich meine Schwester verletzt hat und stoppte unvermittelt meinen Lachanfall. Als ich Fernando von ihr runtergerissen hatte, sah ich auch meine Schwester wieder und war erleichtert: Was hat sie gelacht! So begleitete uns diese Story durch den Tag und sorgte für viel Heiterkeit. Und noch jetzt muss ich schmunzeln, wenn ich mir das Bild vor Augen führe. Köstlich!

Liebe Grüsse
Nadja